Schmerzende Handgelenke?

Wir informieren über mögliche Ursachen

Handgelenksschmerzen können verschiedene Gründe haben. Vor allem aber eine Sehnenscheidenentzündung oder ein Karpaltunnelsyndrom sollte nicht vernachlässigt und schnellstmöglich behandelt werden.

Schmerzen im Handgelenk kennt sicher jeder; oft werden sie aber bagatellisiert und nicht ernst genommen. In vielen Fällen verschwinden sie wieder von alleine, deuten aber auf ein tieferliegendes Problem hin. Unser Körper hat nie ohne Grund Schmerzen. Wenn er wieder verschwindet, ohne dass wir aktiv werden, können wir uns zwar glücklich schätzen, sollten aber gleichzeitig nicht vergessen, dass unser Körper uns etwas damit mitteilen möchte.

Was bedeuten Schmerzen im Handgelenk?

Leichte Schmerzen im Handgelenk treten bei Überlastung auf. Insbesondere in Berufen, in denen viel getippt oder mit der Maus gearbeitet wird, entstehen solche Beschwerden schnell und signalisieren eine anfangs noch harmlose Überlastung des Gelenks. Wenn die Schmerzen erstmalig auftreten, besteht noch kein Anlass, einen Arzt aufzusuchen. Dennoch sind sie Grund genug, es langsamer angehen zu lassen und das Handgelenk weniger stark zu belasten. Auch sollte man die Körperhaltung überdenken und sich Gedanken darum machen, ob die Beschwerden vielleicht von einer ungesunden Haltung oder Bewegung herrühren. Stärkere Schmerzen oder Beschwerden, die so schnell nicht mehr verschwinden, signalisieren dagegen ein ernsteres Problem. Sie treten oft zum wiederholten Mal auf und rechtfertigen durchaus einen Arztbesuch. Selbst dann, wenn man trotz der Schmerzen noch arbeitsfähig bleibt, sollte man es nicht ausreizen und lieber zu früh als zu spät medizinische Hilfe annehmen.

Sind Handgelenk-Schmerzen gefährlich?

Leichte, erstmalig auftretende Handgelenksschmerzen stellen noch keine akute Gefahr dar. Wenn die Haltung des Handgelenks bei der Arbeit verändert wird und danach keine Schmerzen mehr auftreten, besteht kein Risiko mehr. Treten allerdings häufiger Beschwerden auf und wurden bislang ignoriert, kann es durchaus sein, dass sich schleichend bleibende Schäden entwickelt haben. Betroffen sein können Muskeln, Sehnen, Knorpel und Knochen – gerade in diesen Gewebsarten können schnell Schäden erwachsen, die irreversibel sind, und doch werden sie zu spät erkannt. Da die meisten Betroffenen noch arbeitsfähig bleiben, wenn das Handgelenk schmerzt, kann sich ein bleibender Schaden leicht entwickeln und die Beschwerden wären dann bleibend. Es ist also keine schlechte Idee, lieber etwas zu früh als zu spät zum Arzt zu gehen, auch wenn man selbst das Gefühl hat, dass ein Arztbesuch überzogen ist und die Schmerzen alleine ihn noch nicht rechtfertigen würden.

Wo können die Ursachen für solche Schmerzen liegen?

Wenn keine einfache Überlastung in Frage kommt, können Handgelenksschmerzen auf eine Sehnenscheidenentzündung hindeuten. In diesem Fall wären sie allerdings schon stark und deutlich zu spüren. Auch Entzündungen oder Überdehnungen der Muskeln und Sehnen kommen in Frage. Die meisten dieser Zustände heilen zwar von alleine wieder ab, doch wenn sie nicht ärztlich dabei betreut werden, können in fast jedem Fall permanente Schäden zurückbleiben, die die Funktion des Handgelenks ein Leben lang beeinträchtigen würden und die sich auch nicht so leicht medikamentös unterdrücken lassen.

Die Behandlung und Diagnose von Handgelenksschmerzen kann auf unterschiedlichem Wege erfolgen. Heilpraktiker können mit Hilfe von Akkupunktur, Taping, Triggern oder anderen Verfahren die Schmerzen lindern und Erkrankungen entgegenwirken (Wenn Sie im Allgäu wohnhaft sind empfehlen wir Ihnen einen Besuch auf www.heilpraktiker-janabetz.de). Aber auch die Schulmedizin hat vielerlei Methoden und kann in den meisten Fällen helfen. Egal für welchen Weg Sie sich entscheiden, man sollte die Schmerzen jedoch keinesfalls ignorieren.